Erstmals autologes Nabelschnurblut gegen Leukämie eingesetzt

Weltweit ist zum ersten Mal ein an Leukämie erkranktes Kind erfolgreich mit dem eigenen Nabelschnurblut behandelt worden. Mit 3 Jahren erkrankte das Kind an einer akuten lymphoblastischen Leukämie. Nachdem eine erste Chemotherapie fehlgeschlagen war, erfolgte eine zweite Chemotherapie mit anschließender Infusion von eigenem Nabelschnurblut. Das stammzellreiche Nabelschnurblut war von den Eltern bei der Geburt des Kindes vorsorglich bei der US-Tochter der Leipziger Nabelschnurblutbank gelagert worden. Auch zwei Jahre nach der Behandlung sei das heute sechsjährige Mädchen frei von Leukämiezellen. afp/aerzteblatt.de, 4. Januar 2007