Kein erhöhtes Risiko durch Krebszellen in Blutspenden

Blutprodukte von Spendern, die an einer unentdeckten Vorstufe von Krebs erkrankt sind, stellen für den Empfänger kein höheres Risiko dar, selbst an Krebs zu erkranken.
Wissenschaftler des Karolinska-Instituts in Stockholm und des Staatlichen Serum-Instituts in Kopenhagen haben in einer groß angelegten Auswertung Daten aus Blutbanken analysiert. Das Ergebnis ist für Empfänger von Blutspenden beruhigend: Unerkannte Krebszellen in Blutprodukten stellen für den Empfänger kein erhöhtes Krebsrisiko durch die Transfusion dar.